Ich darf nicht nur für mein Denken bezahlt werden.

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Februar 14, 2026
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Ein Glaubenssatz, der mich fast meine Zeit gekostet hätte.

Ein Jahr Selbstständig. Läuft gut. Eigentlich könnte ich sagen: Ich hab’s geschafft. Aber da ist dieses Verlangen. Nicht nach mehr haben, sondern nach mehr sein. Letzte Woche saß ich spät am Laptop und hab Videos geschnitten, Designs umgesetzt und Pixel von links nach rechts geschoben. Dinge, die ich auch abgeben könnte. Ich bin dankbar voll ausgelastet zu sein und gleichzeitig ist mir in den letzten 30 Tagen etwas schmerzhaft bewusst geworden: Ich habe keine Zeit mehr. Ich bin wahrlich selbst und ständig, Aber nur, weil ich meine Zeit falsch nutze.

Kennst du das Gefühl, wenn ein Raum zu klein wird? Nicht, weil er objektiv zu klein ist, sondern weil du gewachsen bist? Die Decke ist plötzlich niedriger. Die Wände enger. Du könntest bleiben, dich kleiner machen und anpassen. Oder du gehst durch die Tür.

Vor Kurzem hat jemand zu mir gesagt: „Dein Wert ist dein Denken.“ Wir haben über meine Workshops gesprochen und darüber, dass meine Kunden meine Klarheit und Struktur so schätzen. Und dann ist mir aufgefallen, dass ich einen Glaubenssatz mit mir rumtrage, der mich die ganze Zeit blockiert hat …

Ich darf nicht nur für mein Denken bezahlt werden.

Doch genau das ist der größte Wert, den ich habe. Ich schaffe Klarheit, wo Chaos ist. Ich gehe jetzt durch diese Tür. Ab heute nutze ich mein Gehirn und mein Auge, aber nicht mehr meine Hand. Raus aus dem Operativen, rein in die strategisch-konzeptionelle Begleitung. Ich konzentriere mich nicht mehr auf das Design-Tool, sondern darauf deine Komplexität so zu sortieren, dass du daraus fähige Entscheidungen treffen kannst.

Denn am Ende ist dein Business nur die Summe der Dinge, die du entschieden hast. Oder eben nicht.

Mehr „sein“ heißt für mich ab jetzt vor allem selbstbewusster sein. Weniger halten, mehr führen. Weniger erklären und mehr durch bewusst gewählte Präsenz wirken. Kurz: Growth over Comfort. Denn um ehrlich zu sein hat mich der Stretch aus meiner Komfortzone in den letzten 30 Tagen ganz schön herausgefordert. Vielleicht kennst du den Moment in dem eigentlich alles läuft, doch der Raum trotzdem zu klein wird. Wo die Frage im Kopf nicht mehr lautet„Was willst du?“, sondern „Wie willst du sein?“ Und ich glaube, die Antwort liegt nicht im mehr Anhäufen, sondern im bewussten Weglassen.

Im Benennen, wer du bist. Bevor es andere tun.
Was darfst du 2026 für mehr Klarheit in deinem Business loslassen und abgeben?

Tagged: Business
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